Die Chronik berichtet über wesentliche Ereignisse und Aktivitäten aus dem Vereinsleben des Taunusklub 1878 Oberursel e. V.

 

1878

Erste Erwähnung der "Sektion Oberursel" in der Stiftungsfestsitzung zum 10-jährigen Bestehen des Taunusclubs Frankfurt am Main.

 

1880

Aufstellen von Ruhebänken und errichten der ersten Emminghaus-Hütte.

 

 

1890

Eine Wege- und Markierungscommission wird tätig.

 

1891

Das erste "Tourenprogramm" (Wanderplan) wird aufgestellt.

 

1893

Größere Wanderfahrten mit der Bahn in benachbarte Gebiete: Rhein, Neckar, Vogelsberg und Odenwald.

 

1894

Generalversammlung des Gesamt-Taunusclubs in Oberursel unter Leitung von Peter Kittel ("Kittel-Hütte"). 

 

1899

Beginn des Personenverkehrs auf der Lokalbahn zur Hohemark. 

 

1900

Aufstellen der ersten Ravenstein-Hütte am Borkenberg. Ein Wanderweg durch den Maasgrund und über den Roten Born wird angelegt (Vorläufer des markierten Hauptwanderweges vom Oberurseler Bahnhof über den Feldberg nach Weiburg).

 

1901

Grundsteinlegung des Feldbergaussichtsturms

 

1905

Errichtung des Schillerturms mithilfe der Stadt und des Gesamt-Taunusklubs aus Anlass eines Schillerfestes. 

 

                       

 

1910

Die Lokalbahn von Oberursel nach Heddernheim wird fertiggestellt. Frankfurter Ausflügler können jetzt mit der "Taunusbahn" direkt bis zur Hohemark gelangen, die damit zum Ausgangspunkt vielfältiger Taunuswanderungen wird.

 

1911

Eine Ski- und Rodelabteilung wird ins Leben gerufen.

 

1914

Erreichen des höchsten Mitgliederstandes von 412 Personen.

 

1915

Herausgabe eines neuen Stadtplans mit Einzeichnung der vom Taunusklub aufgestellten Ruhebänke.

 

1918-1919

Die Vereinstätigkeit ruht kriegsbedingt; zehn Mitglieder sind im Krieg gefallen.

 

1923

Inflation. Durch die Rheinlandbesetzung wird das heimische Wandergebiet an der Demarkationslinie Weißkirchen - Zollhaus - Rotes Kreuz zerschnitten.

 

1925

Mehrtägige Wanderfahrten stehen auf dem Jahresprogramm.

 

1926

Der Ehrenhain des Gesamt-Taunusklubs am Stockborn wird eingeweiht.

 

1927

Nach jahrelangen Bemühungen und Vorbereitungen des Taunusklubs - speziell seines Mitglieds Ewald Schwiedam - beschließt der Stadtrat den Bau des Schwimmbads.

 

1928

Wiederaufnahme von Wanderfahrten mit dem Bus. Der Taunusklub Oberursel ist zweitstärkster Zweigverein.

 

1932

Vereinstätigkeit und Mitgliederstand leiden unter der Wirtschaftskrise.

 

1934

Gleichschaltung aller Wander- und natubetreuenden Vereine zum "Taunus-Bund", in Oberursel besteht nun eine Ortsgruppe Taunusbund 1878.

 

1936

Der Taunuswandertag findet in Oberursel statt.

 

1937

Einweihung des Wandererdenkmals am Hause Marktplatz 1, gestiftet vom Bürger- und Verkehrsverein und der Stadt, ein Relief des Oberurseler Künstlers Harold Winter.

 

 

1938

Nach Klärung des definitiven Gründungsjahres feiert man trotz Gleichschaltung das 60-jährige Jubiläum.

 

1939-1945

Vereinstätigkeit durch Krieg weitgehend eingeengt.

 

1952

Förster-Krieger-Eiche wird gepflanzt und eine Gruppe mit Ruhebänken errichtet. Der Taunusklub erhält eine neue Satzung.

 

1953

Das 75-jährige Jubiläum wird begangen, u. a. mit einer Feierstunde am Marktplatz.

 

1966

Aufschwung der Vereinstätigkeit; durch Werbung erhöht sich die  Zahl der Mitglieder auf 220. Die Donnerstagswanderungen werden aktiviert und monatliche Busfahrten eingeführt.

 

1967

Eine Jugendgruppe wird aufgebaut.

 

1968

Der Stammklub Frankfurt und mit ihm der Gesamtklub feiern das 100-jährige Bestehen. Die Jugendgruppe erfreut sich wachsenden Zuspruchs. Heimatkundliche Exkursionen werden mit dem Verein für Geschichte und Heimatkunde durchgeführt.

 

1970

Beitritt der Jugendgruppe zum Jugendring Oberursel.

 

1973

Regelmäßige Donnerstagswanderungen werden ins Leben gerufen.

 

1974

Gemeinsam mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald wird die Emminghaus-Hütte erneuert.

 

1975

Ausrichten des Jugendwandertages in Oberursel an der Stierstädter Heide.

 

1978

100 Jahre Taunusklub 1878 Oberursel und Taunuswandertag 1978 in Oberursel. Übergabe eines heimatkundlichen Lehrpfades und des Rundwanderweges R1.

 

 

 

1980

Ein zweiter Rundwanderweg R2 wird markiert und übergeben.

 

1981

Fertigstellung des dritten Rundwanderweges R3.

 

1984

Heinz Völker wird zum Vorsitzenden gewählt.

 

1986

Eine neue Satzung wird erarbeitet und beschlossen. Am Naturdenkmal "Lindenbäumchen" wir eine junge Linde gepflanzt. Der Verein übernimmt für einen Teil des Urselbachs einschließlich des Mühlgrabens die Bachpatenschaft.

 

 

1987

Der Verein wird ins Vereinsregister aufgenommen. Er heißt jetzt "Taunusklub 1878 Oberursel e. V.". Die Gemeinnützigkeit wird beantragt und bestätigt.

 

1987

Die Mittwochswandergruppe gründet sich.

 

1988

Im Rahmen seiner 110-Jahr-Feier wird dem Verein die Eichendorff-Plakette verliehen. Sie ist in Deutschland die höchste Auszeichnung für Heimat-, Geschichts- und Wandervereine.

 

 

1989

Der Taunusklub 1878 Oberursel e. V. erhält ein eigenes Vereins- und Wanderheim: das ehemalige Stellwerk- und Bahnwärterhaus wird von der Stadt erworben und dem Verein zur Verfügung gestellt. Mitglieder richten es her und machen es zu einem Schmuckstück der Stadt.

 

1996

Die Mittwochsgruppe unternimmt ihre 500. Wanderung.

 

1998

Der Verein beginnt mit der Planung eines neuen Wanderheims, weil das bisherige wegen geplanten Straßenbaumaßnahmen weichen soll.

 

1999

Beginn der Bauarbeiten am neuen Wanderheim in der Geschwister-Scholl-Straße 17.

 

2001

Oberursel ist Ende Juli Station der europäischen Stafettenwanderung von Skandinavien nach Straßburg.

 

 

2003

Jubiläumsfeiern zur 125-Jahr-Feier des Taunusklub 1878 Oberursel e. V.

 

2008

Einrichtung eines eigenen Internetauftritts des Taunusklubs Oberusel 1878 e. V.