Von der Hohemark aus können auf markierten Wanderwegen - Schwarzes Rechteck, Rotes Rechteck und Rotes Kreuz - interessante Naturdenkmale erreicht werden.

 

Hierzu einige Anregungen:

 

 

Goldgrube

Die Goldgrube ist ein 429 Meter hoher Berg nördlich der Hohemark. An seinem Osthang stürzt der Goldgrubenfelsen, eine Felsrippe aus Taunusquarzit, rund 50 Meter in die Tiefe.

Ein über 100 Meter langer Stollen soll an ihrem Fuß in den Berg führen, in dem im 18. Jahrhundert unter der Regierung des Landgrafen von Hessen-Homburg Friedrich III. erfoglos nach Gold gegraben wurde.

Über den Gipfel und seine Hänge ziehen sich die teilweise heute noch mächtigen Wälle des keltischen Heidetränk-Oppidums hin, erschlossen durch den anschaulich mit zahlreichen Schautafeln gestalteten Keltenrundweg "Goldgrube".

Die Aussicht vom Goldgrubefelsen ist heute leider zugewachsen (Schwarzes Rechteck).

 

 

Thuja-Bäume

Im Bereich Forellengut/Krausbäumchenschneise liegt der größte Bestand dieser fremdländischen, aus Alaska stammenden Bäume in unserem Gebiet (Schwarzes Rechteck, Rotes Kreuz).

Sie wurden 1888 gepflanzt und erreichen eine Höhe von bis zu 40 Metern. Bemerkenswert ist das äußerst geringe spezifische Gewicht des Holzes .

 

 

Mammutbäume (Sequoia)

Am Frankfurter Forsthaus stehen zwei Mammutbäume, die vermutlich 1860 gepflanzt wurden.

Die Art umfasst weltweit die größten Nadelhozbäume. Sie stammen aus Nordamerika. Es sind Exemplare von 100 Meter Höhe und 27 Meter Umfang bekannt.

Der älteste Baum der Welt soll 3.400 Jahre alt sein. 

Die beiden hiesigen Exemplare sind trotz ihrer "Jugend" von beachtlicher Größe. 

Eine Tafel weist sie als Sequoiadendron giganteum aus und gibt ein Höhe von 35 Metern und einen Umfang von über sechs Metern an (Rotes Kreuz, Rotes Rechteck). 

 

 

Krausbäumchen

Das ursprüngliche, im Jahr 1938 als Naturdenkmal ausgewiesene Krausbäumchen fiel trotz ständiger Erhaltungsmaßnahmen im März 1966 einem Sturm zum Opfer.

In unmittelbarer Nähe stehen heute Jungpflanzen dieser besonderen Rotbuchenform, deren stark von der Norm abweichender Wuchs durch Mutation zu erkären ist (Rotes Kreuz).

 

 

Elisabethenstein

Es handelt sich hier um eine Taunusquarzit-Felsgruppe.

Um die Elisabethenschneise gradlinig führen zu können, mussten 1822 Teile des damals Eschbachstein genannten Felsens abgesprengt werden. Seitdem trägt er den Namen Elisabethenstein.

Die früher gepriesene Aussicht ist auch hier leider zugewachsen.

Unterhalb liegt die Ferienfreizeitanlage und der Elisabethenstollen, eine Wassergewinnungsanlage der Stadt Bad Homburg (Rotes Kreuz).

 

 

Luthereiche

Dieses Naturdenkmal liegt am König-Wilhelms-Weg und wurde am 31. Oktober 1817 zum 300-jährigen Reformationsfest gepflanzt.

Sein Umfang beträgt heute mehr als 2,5 Meter (Rotes Kreuz).